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In den letzten Tag haben wir dank Ryan, die Restaurants in der Umgebung des Uni Geländes kennengelernt. Da wir keine Küche im Wohnheim haben, ist es hier ganz normal für jede Mahlzeit in ein Restaurant bzw.  in die verschiedenen Mensen auf dem Campus zu gehen. Ein Mittagessen in einer Mensa kostet nicht mal 2 Euro, ein Essen in einem Restaurant circa 3-5 Euro, von daher hält sich das alles kostentechnisch im Rahmen. Zu jeder Mahlzeit egal ob im Restaurant oder der Mensa erhält man immer verschiedene Beilagen und Wasser kostenlos dazu. Die häufigste Beilage nennt sich Kimchi, eine Art in scharfer Soße eingelegter Weißkohl. Am Anfang hat es uns echt ein wenig Überwindung gekostet mehr als einen Happen davon zu essen, doch mittlerweile haben wir uns sehr gut an das scharfe Essen gewöhnt.

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 Kimchi ist das Zeug in der Bildmitte, über dem gelben Zeug

 

Gestern Abend haben wir endlich unser finales Zimmer beziehen können. Bisher bin ich mit Jan und Andre auf dem Zimmer und wir haben, typisch deutsch, erstmal das gesamte Zimmer von Grund auf gereinigt :D

Wir sind gespannt wer unser vierter Mitbewohner sein wird.

 Hier ein paar Bilder aus meinem Zimmer:

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Heute waren wieder im e-mart und haben statt nur der Bettenabteilung mal den ganzen Laden entdeckt, da wir neben einem Wäscheständer uns auch einen WLAN Router kaufen mussten....

 

So lieber Leser, merkst du den Fehler? WLAN Router kaufen = Beratung notwendig = Koreanischkenntnisse notwendig ≠ Tim, Jan, Andre

Die Verkäuferin hat unser Kommunikationsproblem sogleich erkannt, hat uns zu ihrem PC rüber gewunken und Google Translator geöffnet...schlaue Frau!!! So kam ich in den Genuss mein erstes Verkaufgespräch per Google Translator führen zu dürfen :D

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 (Verkäuferin + Google Translator)

 

 Im Wohnheim angekommen stellten wir fest, dass die Betriebsanleitung nur auf koreanisch vorhanden ist, was uns wieder vor alte Probleme stellte. Da die Koreaner ein sehr höfliches und hilfsbereites Völkchen sind, standen nacheinander 4 verschiedene Nachbarn/Bekannte/Wohnheimsangestellte samt Entourage in unserem Zimmer und haben versucht unser WLAN zu installieren.  Circa 2 Stunden und viel dankbaren Verneigen später hatten wir endlich Internet...und nebenbei unsere neuen Nachbarn kennengelernt.

 

Unsere e-mart Story ist aber noch nicht fertig. Wir wollten uns noch die Lebensmittelabteilung anschauen...was eine wunderbare Idee! Vor fast jeder Regalreihe war dort ein Probierstand aufgebaut! Egal ob Kaffe, Schinken, Eis, Obst, Wein, Dumblings, Süßigkeiten, Saft, Fisch...man konnte einfach zu jedem Themenbereich an mindestens einem Stand etwas probieren. Um den kulinarisch-kulturellen Unterschied zwischen Deutschland und Korea ausgiebig kennenzulernen, habe ich mich durch die ganze Abteilung gefuttert :D

 

Unser Touri-Programm mussten wir in den letzten Tagen jedoch ziemlich reduzieren, da die Hitze, die Zeitumstellung und kleinere Krankheiten uns mehr zu schaffen gemacht haben als zu gedacht hatten. Wegen des ständigen Wechsels zwischen den stark klimatisierten Bussen, Wohnheimszimmern, Restaurants und der schwülen Hitze haben Jan und ich uns eine leichte Erkältung eingefangen.

 

Um uns trotzdem noch etwas anzusehen haben wir das Myoungwon Folk House besichtigt, welches ein traditionelles koreanisches Haus ist und sich auf dem Campus befindet. Da wir keine angemeldete Gruppe waren war die Verwalterin zu Beginn etwas überfordert, aber hat uns dann eine kleine Privatführung gegeben. Ein Mongole aus Jans altem Zimmer war mit dabei und hat für uns übersetzt. Die wichtigste Regel für dieses und jedes andere Haus/Wohnung in Korea lautet SCHUHE AUZIEHEN.

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 Am Montag beginnt die Orientation Week, wo wir unsere Studentenausweise bekommen werden, uns offiziell registrieren müssen und alle weiteren Informationen rund um unseren Aufenthalt an der Uni erhalten werden... mal sehen ob wir alle Passfotos (wir mussten mind. 10 Stück mitbringen) benötigen :D

 

Hier noch ein paar Impressionen aus Seoul:

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24.8.13 18:01, kommentieren

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Ankunft und die ersten Tage

 Am Sonntag, den 18.08.13 haben mich Mama, Papa und Hannah zum Flughafen nach Frankfurt gefahren. Dort begann meine Reise nach Seoul.

Auf dem Weg nach Südkorea bin ich in Doha (Qatar) umgestiegen. Wir sind gegen 23 Uhr gelandet und es herrschten immer noch circa 37° C, d.h. auf dem kurzen Weg vom Flugzeug zum Transferbus hatte ich das Gefühl als würde ich von einem Ganzkörper-Föhn angeblasen werden :D

Viele Filme und Serien (@Madeleine: Ja, ich habe 3 Stunden am Stück nur Serien geschaut, ich hoffe du bist stolz) später bin ich gegen 16:30 Uhr Ortszeit in Seoul gelandet. Nach kurzer Zeit ist auch Jan, ein Kommilitone aus DEG, angekommen und wir haben uns zusammen auf die Suche nach dem Transferbus der Uni gemacht. Nach circa einer Stunde Suchen hatten wir unseren Bus gefunden, allerdings wollte der Fahrer noch auf zwei weitere Studenten warten, die allerdings nicht aufgetaucht sind. Nach zwei Stunden Warterei sind wir dann endlich Richtung Uni gefahren.

 An der Kookmin University angekommen, wurden uns die Zimmer zugewiesen. Ich wohne aktuell mit Andre (Deutschland), Ryan (Kasachstan) und einem anderen Mitbewohner, den ich bisher noch nicht gesehen habe, in einem Zimmer.

Man kann mein Zimmer gut und gerne mit einem Jugendherbergszimmer vergleichen, nur nicht ganz so groß :D

Am Freitag werden wir aber nochmals umziehen, dann werde ich meine Mitbewohner für das kommende Semester kennenlernen.

 Nachdem ich mein Gepäck notdürftig ausgepackt hatte, wollten Andre, Jan und ich noch etwas kleines essen. Da keiner von uns ein Wort koreanisch konnte um in einem Restaurant zu bestellen und der Kiosk keine Snacks verkauft, gab es eine Tüte Chips und Kekse zum Abendessen. Am nächsten Morgen haben wir uns den Weg zu einer der Mensen auf dem Campus erklären lassen, da wir die nicht gefunden haben sondern lediglich nur einen anderen Kiosk, gab es Instant Nudeln zum Frühstück. Da wir vorgwarnt wurden, dass die Koreaner gerne herzhaft frühstücken, wollten wir uns gleich dran gewöhnen und haben alles brav aufgegessen.

 Anschließend sind wir ins International Office und haben uns unserem Betreuer vorgestellt, der uns sehr freundlich erklärt hat wie wir zum nächsten e-mart (sowas wie Galeria Kaufhof) kommen um uns Bettzeug und Laken zu kaufen.

 Das Einkaufen war an sich keine große Sache, allerdings war die Kommunikation mit den Verkäufern (wir kein koreanisch, die kein englisch) quasi unmöglich und für alle Beteiligten eine leicht unangenehme Situation^^

 Mittags haben wir uns wieder auf Mensa-Suche begeben und wurden fündig! Nach dem Betreten der Mensa kam sofort ein Angestellter des Küchenpersonals auf uns zu geeilt und wollte uns helfen...das war auch nötig da wir so erst rausgefunden haben, dass man das Essen per Automat (nur auf koreanisch) bestellt um dann einen ausgedruckten Bon an der Essensausgabe abzugeben. Das Essen war echt lecker, nur musste ich mir immer am Nachbartisch abschauen wie ich mein Gericht esse :D Man bekommt hier zur Hauptmahlzeit viele kleine Beilagen, von denen einige aber ziemlich scharf sind.

Abends hat uns Ryan, er ist schon seit 2 Semestern hier, mit nach Seoul genommen und hat uns einige Sehenswürdigkeiten gezeigt. Es gibt hier viele riesige Straßen (6 Spuren pro Fahrseite) und direkt um die Ecke beginnen quirlige Seitenstraßen mit vielen Restaurants, Karaoke Bars und Geschäften.

Zwischendurch wollten wir ein Gruppenbild machen und haben meine Kamera einer netten Koreanerin in die Hand gedrückt...leider ist der Guten die Kamera runtergefallen.. Keine 100 Bilder auf der Kamera und schon kaputt :/ Deshalb gibt es auch Handybilder, da ich mir die guten Bilder mir erst von Jungs besorgen muss.

Ryan war mit uns Chimec essen, im Grunde die Bezeichnung für ein Restaurant in dem es nur Chicken&Beer gibt. Unser letzter Stop war in einer Bar in der uns Ryan erklärt hat wie man Soju (Koreanischer Schnaps, schmeckt ähnlich wie Wodka) und Bier zusammen trinkt.imageimageimage

 

 Brav und artig waren wir um halb 12  im Wohnheim, da die Türen von 24:00 -05:00 Uhr verriegelt werden!

Heute waren wir wieder in der Stadt uns haben uns den Kaiserpalast besucht...das gesamte Areal umfasst 500.000 qm...da haben wir uns echt die Füße platt gelaufen. Zwischendurch haben wir uns noch die Wachablösung angeschaut. Der Palast ist sehr schön, auch wenn er im Grunde zu 100% rekonstruiert ist.

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 Das Wetter hier ist im Moment noch sehr heftig! Circa 30-33 Grad kombiniert mit hoher Luftfeuchtigkeit...aber wir ziehen tapfer unser Touri-Programm durch.

 Viele Grüße aus Seoul

3 Kommentare 21.8.13 13:16, kommentieren