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Hoch auf den Gipfel!

So, da bin ich mal wieder nach ein kleiner Pause.

Mittlerweile haben wir unsere zweite Vorlesungswoche hinter uns gebracht und die Professoren haben uns gleich zu Beginn ziemlich viele Tests, Zusammenfassungen, Gruppenarbeiten, Hausarbeiten etc. aufgebrummt...also von wegen entspanntes Auslandssemester

Ende letzter Woche mussten wir beim Immigration Office unsere „Alien Registration Card“ beantragen, eine Art Aufenthaltsgenehmigung, da wir länger als 3 Monate in Korea bleiben.

Nun gut, da wir von einigen anderen Studenten bereits vorgewarnt wurden, dass es dort zu längeren Wartezeiten kommen kann waren wir gegen 9:30/10:00 Uhr vor Ort. Da die Koreaner uns beim Thema Organisation sehr ähnlich sind, haben wir erstmal eine Nummer gezogen und uns in die Wartehalle gesetzt. Nachdem es sehr schleppend voran ging und wir die Nummer 545 hatten, fragten wir einen Angestellten ob wir genug Zeit haben um frühstücken zu gehen... Dieser lachte und meinte, dass wir erst gegen 17 Uhr dran sein werden...aus unserem Frühstück wurde also ein Stadtbummel inkl. Mittagessen und Shoppingtour :D

 

Abends haben wir uns mit einer Freundin aus Hong-Kong sowie einigen Koreanern getroffen und sind nach Hongdae, einem Studentenviertel, feiern gegangen. Vielleicht sagt ein Bild mehr als tausend Worte

 

06:11 Uhr Seoul Subway

 

Nach dem ich ausgeschlafen hatte sind Shawn (mein Buddy) und ich in die Stadt gefahren wo wir einige andere Austauschstudenten mit ihren Buddies getroffen haben. Die Buddies waren mit uns in einem traditionellen koreanischen Restaurant und haben uns danach ein altes Stadtviertel gezeigt. Am Ende des Tages saßen wir an einem kleinen Fluss im Zentrum von Seoul und haben Eis gegessen.

 

 

 

Kann die Bilder leider nicht drehen...sorry :/

 

Da wir Anfang Oktober ein paar Tage frei haben, haben wir letzte Woche beschlossen über das verlängerte Wochenende nach Tokio zu fliegen!!!! Zimmer 408 begibt sich also geschlossen auf die Reise nach Japan!! Yeah!!

 

Am vergangenen Freitag waren Jan, eine Russin, ich und unsere Buddies  „Korean Barbecue“ essen. Man muss sich das wie folgt vorstellen: In der Mitte des Tischs ist ein Loch in welches glühende Kohlen geworfen werden. Danach bekommt man einige Sorten Fleisch und Gemüse, dass man dann selbstständig auf dem Grill in der Mitte braten kann. Dazu wurde allerlei Soju (Schnaps) und Bier bestellt, denn ohne ein paar Gläsern „Somek“ (Soju+Bier Gemisch) geht hier kaum einer nach Hause

 

 

Jongmoon, Shawn, Jan

 

 

Heute waren Andre, Jan und ich im Bukhansan National Park und sind auf den höchsten Berg des Nationalparks geklettert. Von dort hatte man einen super Blick auf Seoul und die umliegenden Berge...nur waren wir nicht alleine mit dieser Idee...mit uns hat sich eine nicht enden wollenden Schlange an Menschen den Berg hochgeschoben... Man merkt halt doch schon, dass man in der zweitgrößten Metropolregion der Welt lebt und der Sonntag nicht der geschickteste Tag ist, um das nächste Naherholungsgebiet aufzusuchen :D

 

 

 

 

8.9.13 18:08, kommentieren

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Welcome to Kookmin University!

Bevor am Montag meine Vorlesungen begonnen haben, waren wir sonntags im zweitgrößten Palast von Seoul, dem Changdeokgung Palast. Das besondere an diesem Palast ist der „geheime Garten“ (Secret Garden), der nur dem Kaiser und seiner Familie vorbehalten war. Der Secret Garden war mehr ein dschungelähnlicher Park als ein Garten im europäischen Sinne, aber trotzdem sehr beeindruckend. Dennoch haben wir beschlossen, dass wir nun erstmal genug kaiserliche Paläste gesehen haben, denn um ehrlich zu sein schauen die doch alle sehr ähnlich aus :D

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Abends haben wir uns mit einer Bekannten von Jan getroffen, die er auf Couchsurfing kennengelernt hat und uns ein paar schöne Insider-Ecken in von Seoul zeigen wollte. Zuerst waren wir in einem japanischen Restaurant Sushi essen (all-you-can-eat!!!) bis uns schlecht war. Als es dunkel wurde, sind wir auf eine Insel im Han (großer Fluß in Seoul) gefahren und haben uns Teile der Skyline angeschaut.

Wie manche von euch wissen, gibt es im meinem Wohnheim eine Ausgangssperre (24:00-05:00 Uhr) die uns an diesem Abend fast zum Verhängnis wurde.  Da Seoul so eine riesige Stadt ist, unterschätzen wir immer noch regelmäßig die Fahrzeiten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.  Nach mehreren Sprints durch mehrstöckige U-Bahn Stationen und einem letzten Dauerlauf von der Bushaltestelle zum Wohnheim kamen wir grade noch rechtzeitig um 23:58 Uhr im Wohnheim an (Anmerkung: Wir hatten alle noch das ganze Sushi im Bauch :D )

 

Am Montagmorgen gingen Jan und ich gespannt in unsere ersten Vorlesungen. Da wir uns nur für 3 von 5 Kursen einschreiben konnten, mussten wir auf Anraten des International Office jeden Professor persönlich fragen ob wir trotzdem seinen Kurs besuchen können. Unsere Befürchtung abgelehnt zu werden war komplett unbegründet! Die Profs waren total interessiert an uns und haben sich sehr gefreut, dass wir ihre Vorlesung besuchen möchten. Zu Beginn der meisten Vorlesungen mussten wir uns kurz vorstellen, ein wenig erzählen was wir in den letzten Monaten gemacht haben und erklären warum wir uns Korea als Land für unser Auslandssemester ausgesucht haben. Als Jan und ich erzählt haben, dass wir bei Audi und Mercedes-Benz Praktikum gemacht ging jedes Mal ein erfurchtsvolles Raunen durch den Raum :D „oooooohhhh uuuuuuuuh“

 

Bisher waren die Vorlesungen auch wirklich interessant, allerdings haben wir in fast jedem Fach einen wöchentlichen Test und Gruppenarbeiten. Es wird also nicht ganz easy hier. In den meisten Kursen sind zwischen 15 und 50 Studenten, also ähnlich wie in Deggendorf.

 

In der anschließenden Orientation Session wurde uns, den Austauschstudent, das Campus-Leben nähergebracht und  wir haben alle wichtigen Informationen rund um unser Studium erhalten. Am Ende wurden noch Interviews mit ehemaligen Austauschstundenten gezeigt und plötzlich erschienen Donja & Sandra (Kommilitoninnen aus Deggendorf) auf einer kinogroßen Leinwand und haben über  ihre Zeit in Korea berichtet... das war eine total lustige Situation!

 

Am nächsten Tag habe ich mich mit meinem koreanischen Buddy getroffen, er heißt Shawn und studiert Automobiltechnik. Während des ersten Gesprächs haben wir rausgefunden, dass er Mitglied im Formula Student Racing Team der Kookmin University ist und wie ich den Businessplan betreut! Was ein genialer Zufall!!! Er hat mir nach unserem gemeinsamen Mittagessen gleich ihr Auto gezeigt und wir haben ewig über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in unseren Teams gesprochen. Wir werden uns jetzt jede Woche treffen um etwas zu unternehmen oder uns gegenseitig die Sprache des anderen beizubringen...dann kann ich hoffentlich auch mehr als nur Hallo/Danke/Tschüß

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 Shawn und mein Mittagessen

 

Gestern haben wir uns nach der Uni wieder mit Jans Bekannter getroffen, die uns mit zu einem Jazz Festival genommen hat. Die Bühne schwamm auf dem Wasser und im Hintergrund konnten wir die Skyline von Seoul sehen. Dazu haben wir uns Hähnchen bestellt und den Abend bei guter Musik am Ufer der Han ausklingen lassen.

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Heute sind Jan und ich auf das Dach des höchsten Gebäudes unserer Uni gegangen und haben ein paar Bilder geschossen. Da unsere Uni direkt an den Bukanshan Nationalpark grenzt, blickt von auf der einen Seite auf den Berg Bugak und wenn man sich umdreht schaut man auf Seoul

 

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Zum Abschluß: How to become a Korean - Lektion 2: Unauffälliges Anpassen an das lokale Umfeld.

 

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29.8.13 15:49, kommentieren